Die Daten liegen zunächst als Punktewolke vor und werden trianguliert. Dabei entsteht ein Dreiecksmaschennetz, das nochmals optimiert wird. Das Endergebnis ist eine 3D-Kopie des fossilen Schädels. Die Daten werden im STL-Format exportiert. Im 3D-Drucker werden danach im Rapid Protoyping Verfahren zwei 1:1 Modelle erstellt. Eines ist für das Paläontologische Museum der Ludwig- Maximilians-Universität bestimmt. Eines kehrt mit David Hone nach England zurück. Das Original wird an einem sicheren Ort verwahrt.

Die beiden Rapid Prototyping Modelle
(linkes Modell in der Ansicht von oben,
rechts zu sehen die Unterseite).
Oft suchen Museen nach einem Weg, ihre Originale zu archivieren und so zu schützen, dass sie die Gegenwart überdauern. In der Ausstellung wird eine weniger wertvolle Replik gezeigt. Und falls es doch zu einem Verlust käme, kann auch noch nach vielen Jahren anhand der archivierten 3D-Daten ein neues Modell erstellt werden.
Finanziert wurde die Scan-Dienstleistung jeweils zur Hälfte von den „Freunden der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie“ sowie der „Alumni Foundation“ der ehemaligen Studenten der University of Bristol.

Zufriedenheit nach dem erfolgreichen Scan:
Dr. David Hone (links) und Dr. Dieter Schmid.
Weitere Informationen zu David Hones wissenschaftlicher Arbeit und seinen Forschungsergebnissen im Internet unter
www.gly.bris.ac.uk (Department of Earth Sciences at the University of Bristol, England)
http://www.askabiologist.org.uk/ (Englische Website für Fragen zur Biologie und Paläontologie von David Hone, speziell für Schulkinder konzipiert).
Oder schauen Sie einfach mal im Paläontologischen Museum in der Richard- Wagner-Straße 10 in München vorbei. Es hat wochentags täglich sowie jeden ersten Sonntag im Monat geöffnet. Informationen zur Dauerausstellung, den Sonderausstellungen, dem „Fossil des Monats“ sowie zu den Öffnungszeiten sind im Internet unter www.palmuc.de abrufbar.
Die DESCAM 3D Technologies GmbH ist erreichbar unter www.descam.de .
Weitere Photos:
Zeichnung des Schädels des Fodonyx: Zeichnung und Copyright: Dr. D. Hone, Bristol, GB
Scan des fossilen Schädels mit ModelMaker Z