Das Entwicklungszentrum in Weissach nutzt den DESCAM 3D-Laserscanner „ModelMaker“ vielseitig
Sie fühlen sich als reine Datenspezialisten, die Männer von der Abteilung Qualitätswesen Entwicklungsteile / Studio und Flächen im Entwicklungszentrum in Weissach.
Sie arbeiten für die Sportwagen-Designer, aber auch für viele andere Abteilungen intern und extern. Und es geht immer um die Erfassung von Geometriedaten komplexer Teile, die in der Konstruktion gebraucht werden. Als Werkzeuge sind zwei 3D-Laserscanner „ModelMaker“ von DESCAM im Einsatz, die leicht zu handhaben sind und auch mit total unterschiedlichen Aufgaben bestens zurecht kommen.
„Seit vier Jahren - ab 1999 - arbeitet der Kunde mit der Fotogrammetrie, um große Flächen zu digitalisieren“, beschreibt Sigmund Scriba, DESCAM-Geschäftsführer, Arbeitsaufgaben und Equipment, „und setzt seit 2000 zusätzlich 3D-Laserscanner für komplexe Teile und überall dort ein, wo es ‚eng‘ wird.“ Durch neue Auf-gaben wie z. B. die Spalt-Bündigkeits- und Bauteil-Messung an Fahrzeugkarossen ist die Auslastung der Laserscanner erheblich gestiegen. Und sie wird weiter steigen, davon ist Scriba überzeugt, denn es werden immer neue Aufgaben für den Einsatz der 3D-Laser-scanner angetragen. Dabei bleiben neue Ideen nicht aus.
So nutzt die Abteilung „Package“ die Scandaten für die Beantwortung der Frage: Passt die gesamte Technik überhaupt unter das Blechkleid? Hier spielt der Zeitvorteil eine entscheidende Rolle, denn es ist sehr beruhigend, vor dem Bau des ersten Prototypen zu wissen, dass alles passt, und es keine großen Überraschungen geben wird. Darüber hinaus ist die Abteilung Qualitätswesen Entwicklungsteile / Studio und Flächen für interessante Messaufgaben immer offen, schließlich spielt die Auslastung für die Wirtschaftlichkeit eine entscheidende Rolle. „Sie arbeiten als eigenständiges Cost-Center immer nach Auftragsnummer“, erläutert Scriba den Ablauf, „und sind durchaus auch für externe Auftraggeber tätig.“

Optimale Arbeitsbedingungen: Der Sitz steht frei im Raum und kann bequem gescannt werden.
Im Sportwagen-Entwicklungszentrum sind zwei 3D-Laserscanner ModelMaker des Typs W 70 von DESCAM im Einsatz. Ein Scanner wird stationär im Messraum genutzt, während der zweite mobil überall im Haus oder beispiels-weise auch bei der im 15 km entfernt gelegenen Korntal-Münchingen ansässigen CTS Fahrzeug-Dachsysteme GmbH eingesetzt wird. „Der erste ModelMaker hatte schnell seine Aus-lastungsgrenze erreicht“, freut sich Sigmund Scriba über die Investition des zweiten Laserscanners, „so dass wir im Hinblick auf neue Aufgabenstellungen ein zweiter angeschafft werden musste.“ Beide Scanner verfügen über den Sensor W 70 mit einer Laser-streifenbreite von 70 mm (der Punktabstand im Streifen beträgt 0,2 mm), und jeder ist an einem 7-Achsen-Koordinaten-Messarm montiert. „Das kleine, handliche Gerät beansprucht nahezu keine Vorbereitungszeit und ist sofort einsetzbar“, wie Sigmund Scriba erläutet‚ „der ModelMaker wird manuell gehandhabt und kann schon nach kurzer Schulung produktiv eingesetzt werden.“
Das liegt zum einen an der kontinuierlichen Datenerfassung, die on-line ein Bild des gescannten Objektes auf dem Bildschirm darstellt.

Die geringe Baugröße und die Beweglichkeit des 3D-Scanners von DESCAM ermöglichen auch das Scannen durchs offene Autofenster.
„Der den Scanner führende Mitarbeiter kann sofort erkennen, wo noch Datenlücken sind und mit dem Scanner diesen Bereich nochmals überstreichen und damit die fehlenden Daten erfassen“, beschreibt Scriba den Ablauf. Zum anderen entfällt das zeitaufwendige Setzen und Einmessen von Registriermarken, da das Messsystem ModelMaker nach einmaligem Einmessen in ein definiertes Koordinaten-system alle Scandaten darin erfasst.