Vom 9. bis 14. September kommt
Papst Benedikt XVI. nach Bayern. Aus Sicherheitsgründen müssen davor alle Zeitungs- und Fahrradständer, Abfalleimer und Blumentröge im Zentrum Münchens entfernt werden. Und es betrifft auch die Löwen der
Münchner Löwenparade: 100 bunt bemalte Leos müssen umziehen.
Die Organisatoren der Münchner Löwenparade beantragten daraufhin bei Firmen und öffentlichen Stellen in der Innenstadt Asyl für die Löwen.
An
zwei attraktiven Standorten machen die Löwen nun eine kleine Parade. 10 Löwen ziehen vorübergehend vor den Eingang des Bayerischen Kultusministeriums in der Salvatorstraße 2.
Die anderen betroffenen Löwen werden bis zum 14. September auf dem Grundstück der Bayerischen Bau und Immobilien Gruppe in der Marstall-Strasse 11 / Ecke Karl-Scharnagel-Ring (am Hofgarten- Palais) zu bewundern sein.
Max-Josef Kirchmaier, der Projektleiter der Münchner Löwenparade, schätzt die Kosten des Umzuges auf ca. 7.500,- Euro.
Der DESCAM-Löwe „
Siggi I. von Reversa“, der im Dezember 2005 eine neue Heimat auf einer Kreisverkehrsinsel in Oberhaching bei München gefunden hat, ist vom Papstbesuch nicht betroffen.