Wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., BITKOM, heute meldet, ist die Anzahl der in Deutschland versandten Kurznachrichten per Handy, kurz SMS, erneut gestiegen.
2006 wurden 22,4 Milliarden SMS verschickt. Das sind im Durchschnitt 280 Nachrichten pro Person und Jahr. Für 2007 wird mit einem Anstieg auf 23 Milliarden gerechnet.
Geht man davon aus, dass 80 % aller Bundesbürger ein Handy besitzen, schreibt jeder von ihnen sogar 350 SMS pro Jahr. Also fast täglich eine SMS.
1999 sah das noch ganz anders aus. Damals wurden „nur“ 3,6 Milliarden SMS verschickt. Das bedeutet umgerechnet 44 SMS pro Kopf und Jahr. 2000 waren es schon 11,4 Milliarden, 2002 insg. 18,4 Milliarden und 2004 schließlich 19,7 Milliarden.
SMS, die Kurznachricht, ist eine Abkürzung für Short Message Service.
Im Dezember 1992 wurde in England die allererste SMS überhaupt verschickt. Ca. zwei Jahre später unterstützten alle Mobiltelefone den Versand und den Empfang der Kurznachrichten.
Aus der Kurznachricht haben sich inzwischen viele neue Anwendungen entwickelt, wie z.B. die Bestätigung für die Hotelbuchung, die Fahrkarte mit der Bahn, das Einchecken ins Flugzeug, der Parkscheinkauf oder die Mobile-TAN für das Online-Banking.
Seit einigen Jahren können auch Mobile Multimedia-Nachrichten, so genannte MMS, also Bilder und Filme, per Handy verschickt und empfangen werden.
Hintergrund:
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