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Presse

 
Presseinformationen
DESCAM Electronic-Vertrieb: Erster ModelMaker „X“ an DaimlerChrysler ausgeliefert

Vorbemerkung: Seit September 2004 firmiert der DESCAM Electronic Vertrieb Sigmund Scriba als DESCAM 3D Technologies GmbH.


Anfang Juni 2002 hat DESCAM den ersten ModelMaker X in Deutschland ausgeliefert. Der Kunde: DaimlerChrysler. Damit setzt einer der größten Konzerne einen der kleinsten 3D-Scanner ein.

Seine Schnelligkeit und seine Präzision wird jetzt der neue 3D-Scanner ModelMaker X beim ersten Anwender in Deutschland, der DaimlerChrysler AG, unter Beweis stellen.

„Unser ModelMaker X kennt nahezu keine Restriktionen“, lobt Sigmund Scriba, DESCAM-Geschäftsführer, die Vorzüge des kleinen 3D-Scanners, „mit ihm kann sogar unterm Arma-turenbrett eines fertigen Autos sicher gescannt werden.“ Zugegeben, der Digitalisierungs-Ingenieur muss dann schon sportlich-beweglich sein. Genau wie sein ModelMaker X. Der wiegt nämlich nur 295 Gramm und ist mehr als die Hälfte kleiner als sein Vorgänger. Dabei ist er 3-mal schneller und liefert eine bis zu 4-mal höhere Auflösung.

Deshalb haben die DaimlerChrysler-Manager
den ModelMaker X angeschafft und setzen ihn in der Abteilung „Geometrische Messung“ ein. „Dort kann er alle seine Vorteile voll ausspielen“, freut sich Scriba über die Arbeitsaufgabe, „denn er wird ausschließlich am fertigen, handgeschnitzten Auto eingesetzt.“ Da wurde die Frontpartie mit den Scheinwerfern verändert, oder es wurde das Armaturenbrett modifiziert, oder es müssen Freigang-Untersuchungen am Radhaus durchgeführt werden. Da diese Veränderungen händisch realisiert wurden, existieren noch keine CAD-Daten. Mit der Digitalisierung durch den 70 mm breiten Laserstrahl des ModelMaker X-70 – alternativ sind die Modelle „X-35“ und „X-140“ im Angebot – werden die Daten „produziert“ und der Konstruktion & Entwicklung zur Verfügung gestellt.


Dabei ist der Arbeitsaufwand denkbar gering. Denn der Digitalisierungs-Ingenieur braucht das 3D-Scannersystem ModelMaker X, das aus dem kleinen Laserscanner und einem 7-Achsen-Koordinaten-Messarm besteht, nur in die Hand
zu nehmen und den Laserstrahl über das zu scannende Objekt zu führen. Sofort kann er am Bildschirm das Ergebnis seiner Arbeit sehen.
Er weiß dann auch sofort, wo noch weiße Flächen sind und kann nachscannen. Das liegt an der kontinuierlichen Datenerfassung, die on-line ein Bild des gescannten Objektes auf dem Bildschirm darstellt. Und es entfällt das zeitaufwendige Setzen von Registriermarken, weil der 7-Achsen-Koordinaten-Messarm immer die absolute Position im Raum angibt. Das liegt an der Konzeption des Messarms, denn in jedem
Gelenk befindet sich ein Drehgeber.

Ein weiterer wichtiger Pluspunkt des Systems ModelMaker X stellt seine Beweglichkeit dar. Es ist ortsungebunden, es lässt sich auf einem Tisch fest installieren, kann ebenso auf einem fahr-baren Tisch durch die Werkhalle bewegt werden, oder lässt sich auf einem Stativ montieren, um größere Objekte zu scannen. Das ist dann auch entscheidend für die Abteilung „Geometrische Messung“ im Werk Sindelfingen der Daimler-Chrysler AG. Es ist nämlich schneller, einfacher und kostengünstiger, das Scannersystem ModelMaker X zum Parkplatz des Modells zu bringen als das Modell in eine Messzelle. Dabei ist hervorzuheben, dass der ModelMaker X bei allen möglichen Lichtverhältnissen eingesetzt werden kann.

Scan durchs Dachfenster der A-Klasse: ModelMaker X ist beweglich, mobil und flexibel.


19.07.2002
 
 
 
 
 
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01.08.2010, 08:34 Uhr
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