„Seit fast 15 Jahren ist 3D Scanners, London, GB, mit Laserscannersystemen im Markt“, begründet Sigmund Scriba, DESCAM-Geschäftsführer, seine Kompetenz in dieser Technologie. „In dieser Zeit wurden Hard- und Software ständig weiter entwickelt. Heute haben wir schon die 5. Genera-tion im Markt und können wohl mit Fug und Recht behaupten, dass unser System ausgereift ist.“ Und doch gibt es immer wieder Weiter-entwicklungen und Verbesserungen im Detail. „Vor allem bei der Software haben wir uns an den Bedürfnissen unserer Kunden orientiert und liefern heute ein Maximum an Verarbeitungs-möglichkeiten der gescannten Daten“.
So kann Sigmund Scriba auf der EUROMOLD die neueste Generation der etablierten 3D-Laserscanner zum schnellen und berührungs-losen Erfassen von dreidimensionalen Objekten, den ModelMaker Z und die Software KUBE V8 vorstellen. Die technische Weiterentwicklung des Sensors mit neuer Kamera und Optik gewähr-leistet erhöhte Datenqualität, besonders bei dunklen oder glänzenden Flächen. Dazu tragen auch die neue automatische Laserintensitäts-regelung, verbesserte thermische Stabilität und weitere Scanparameter zur Feinabstimmung bei.
ModelMaker Z besteht aus einer festen Laserdiode, die über ein hochwertiges Prisma einen Laserstreifen erzeugt. So sind keinerlei bewegliche Teile im robusten Sensor, mechanischer Verschleiß ist somit ausge-schlossen. Eine CCD-Kamera nimmt den vom Objekt reflektierten Laserstreifen auf und wandelt ihn in ein 3D-Profil um. Je Streifen werden mehr als 750 Oberflächenpunkte und pro Sekunde mehr als 23.000 Koordinaten erfasst. Sensor, Elektronik und Optik sind in einem kompakten, leichten Gehäuse untergebracht. Des Weiteren gehört ein 7-achsiger Koordinaten-Messarm zum System, an dem der Lasersensor adaptiert ist, der Arm bestimmt die absolute Position im Raum. Ein leistungsfähiger Notebook mit einem 3,4 GHz Prozessor unter WIN XP, umfangreiche Software zum Scannen, Daten aufbereiten und zur Qualitätsanalyse, eine Interface-Box und weiteres Zubehör runden das arbeitsfähige System ab.
ModelMaker Z kann dank seiner hohen Beweg-lichkeit mit dem 7-achsigen Koordinaten-Messarm komplette Objekte in einem Messablauf erfassen. Das gilt nicht nur für Designmodelle, Prototypen, Formen und Gussgehäuse, sondern auch für Automobile in Originalgröße. Für jede Aufgabe steht die optimale Größe des Messarms zur Verfügung, beginnend für einen Arbeitsraum-durchmesser von 1,20 m bis zu 3,70 m.
Zur Bedienung führt der Benutzer den Sensorkopf am Messarm direkt vor das relevante Objekt und scannt mittels eines feinen Laser-Lichtstreifens die Oberfläche ab. Gleichzeitig werden die erfassten Flächen in Echtzeit auf dem PC-Bildschirm abgebildet. Über die Bewegung des Messarms lässt sich die Software „fernbedienen“ und mit zwei Tasten drahtlos steuern.
Die ModelMaker Z-Sensoren bieten unterschiedliche, variabel einstellbare Streifenbreiten und Punktedichten. Damit lässt sich das System durch Sensorwahl und verschiedene Software-Parameter jederzeit optimal auf die Geometrie des Objektes – auch innerhalb eines Scanvorganges – einstellen.
Die neue KUBE V8-Software mit allen SW-Modulen (KUBE Scan, Tools, Measure und Inspect) gehört zum Lieferumfang der ModelMaker Z-Sensoren – Z 35, Z 70 und Z 140 (die Zahl steht für die Streifenlänge des Lasers in mm). Besonders vorteilhaft ist es, dass Sensoren und Software von 3D Scanners entwickelt werden, somit ist ein optimales Zusammenspiel gewährleistet.
KUBE enthält neben der Steuerung des Scanvorganges mit Echtzeit-Shading eine Vielzahl von Funktionen wie das Generieren, Filtern und Optimieren von Punktewolken, Dreiecksmaschen und Schnitten. Darüber hinaus wird der Koordinatenmessarm für taktile Messaufgaben unterstützt, z.B. für Geometrieelemente (Punkt, Linie, Kreis, Fläche, Zylinder, Kugel). Diese Regelgeometrien lassen sich auch durch Best Fit auf Punktewolken oder numerisch erzeugen und direkt als CAD-Daten im IGES-Format exportieren. Mit den Geometrieelementen lassen sich selbst komplexeste Ausrichtungen durchführen. Wesentlich ausgebaut wurden Funktionen zur Qualitätsanalyse, sogar während des Scan-vorganges, und die Erstellung umfangreicher Analysereports. Der Export der verschiedenen Datentypen, für die Weiterbearbeitung in der Prozesskette, ist in vielen Standardformaten möglich.
Der 3D-Scanner ModelMaker Z erfüllt auf Grund seiner technischen Möglichkeiten höchste Ansprüche in allen Bereichen der Automobil- und Zulieferindustrie sowie des Werkzeug- und Formenbaus. Dazu ermöglicht das sehr kompakte Gehäuse und das geringe Gewicht ein Maximum an Beweglichkeit. Durch die Portabilität sind wechselnde Einsatzorte innerhalb eines Unternehmens kein Problem. Und wenn ein DESCAM-Mitarbeiter zum Auftrags-Scannen zum Kunden fährt, ist der Aufwand marginal, denn das komplette System inklusive 3D-Koordinaten-Messarm lässt sich in robusten Transportkoffern im normalen PKW unterbringen.
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